Wildes Heer

[ Gmünder Sagen ]

Sagen rund um Stuttgart

Kostproben aus dem Band:
Sagen rund um Stuttgart
Karlsruhe: G. Braun Verlag 1995.
224 Seiten, zahlreiche Abbildungen
DM 32,-- ISBN 3-7650-8145-0



Stuttgart
      Das mutige Heer in Stuttgart
(1785 aufgezeichnet vom Gymnasiasten Hegel,
dem späteren Philosophen)

Samstags den 9 Julii. Hat je der Aberglaube ein schrökliches unter aller Menschen-Vernunfft dummes Abentheuer ausgebrütet, so ist es gewiß das sogenannte Muthes Heer (muthige Heer). Am vergangenen Sonntag Nachts um 1 oder 2 haben viele Leute behauptet sie haben es [gesehen], sogar (pudendum dictu) Leute, von denen man mehr Aufklärung erwartet, und die in offentlichen Amtern stehen. Dieses alte Weib will einen feurigen Wagen mit Menschen gesehen haben, jene wieder was anders. Gemeiniglich sagt man, es seye der Teufel in einem feurigen Wagen, vornen daraus fliege ein Engel Gottes, und rufe jedermann zu: Aus dem Weg das mutige Heer kommt, wer dieser göttlichen Warnung nicht folge werde von Herrn Teufel in seine Residenz geschleift.

Sonntags den 10 Julii. Doch auf das Mutige Heer von Sonntag zu kommen, so erzält man es mit den nemliche Umstände, und verschiedene Personen sind mir genannt worden, die es gesehen oder gehört haben (es ist nemlich ein abscheuliches Gerassel). Einige Tage hernach klärte es sich auf, daß es -- (o Schande! Schande!) Gutschen waren. Herr von Türkheim gab nemlich ein Concert, das sehr zalreich war; es dauerte bis um 2; um nun die Gäste nicht in der Finsterniß heimtappen zu lassen, ließ [er] alle mit Gutschen und Faklen heimfüren. Und das war dieß Muthige Heer. Ha! Ha! Ha! O tempora! o mores! geschehen Anno 1785. O! O!

Monntags den 11 Julii. Bei diesem Vorfall trug sich noch folgende Anekdote zu. Burgersleute kamen auf die Hauptwacht, und erzählten diesen Vorfall, batten zugleich den kommandierenden Officier, er möchte Acht geben lassen, ob denn das muthige Heer wiederkomme. Der Lieutenant gab der Wacht den Befel, er sollte Acht geben. Der Soldat, der villeicht noch nichts davon gehört hatt fragte: Wenn es kommt, befelen Ewr Gnade der Herr Lieutenant, daß ich es anhalten soll. Ja, ja, sagte der Lieutenant, halt er es nur an. Es blieb aber aus.

Dienstags den 12 Julii. Eine änliche Geschichte ereignete sich neulich. 4 Frauenzimmer furen von ChausséeHaus, auf der Ludwigsburger Strasse hieher (man kommt am Galgen vorbei) und es war um 12 Uhr Nachts. Bei ChausséeHaüslein seye nun ein reutender Postknecht OHNE KOPF zu inen gekommen, und immer bald neben bald vor bald hinter der Gutsche mit inen geritten. Der Gutscher wollte ausweichen allein der Postknecht folgte immer, bis er endlich am Thor verschwand. Dies beruhte doch auf der Aussage von 5 oder 6 Personen. Erst etliche Tage nachher erklärte ein Officier, daß er gerade an dem Ort und zu der Zeit zu einer Gutsche gekommen, und mitgeritten sey, er habe aber nicht durch dieses Thor hinein mögen, seye also da von inen hinweg und einen andern Weg geritten. Er sagte dabei, Er habe nicht begriffen können, warum ihm der Gutscher immer habe ausweichen wollen. (1)



Stuttgart
      Das Muotisheer über Stuttgart

Das "Muotisheer" nimmt manchmal in der Nacht seinen Weg über die Stadt Stuttgart hin, und wenn das geschieht, kann man sich darauf verlassen, daß es am folgenden Tage brennt. Oft wird ein solcher Brand freilich nicht offenbar, weil ihn die Hausbewohner vertuschen; aber mit der Sache hat es nichts desto weniger seine Richtigkeit. Einmal wird das Muotisheer auch wieder den Weg über die Stadt hin machen und diese dann ganz in Feuer aufgehn. (2)



Stuttgart
      Die weiße Frau zu Stuttgart

Es ist bekannt, daß sich, bevor eine fürstliche Person unseres Landes stirbt, in dem alten Schlosse eine weiße Frau sehen läßt. So viel ich gehört habe, steigt sie dann allemal aus der Gruft in der Stiftskirche und wandelt über den sogenannten Schillersplatz dorthin. Vor etwa 60 Jahren bekam der hiesige Kaufmann M. einen Schlaganfall. Die Magd mußte sogleich in die Apotheke und zwar in die Hofapotheke. Wie sie beim alten Canzleigebäude hineingehen will, versperrt ein riesiges Weib ihr den Weg. Alles mögliche versucht sie, hinein zu gelangen, ohne sich im Geringsten zu fürchten. Vergebens! Sie muß wieder umkehren. Bei ihrer Herrschaft angelangt, erzählt sie das Vorgefallene. Man hält sie für eine furchtsame Träumerin und schickt den Knecht fort. Aber diesem widerfuhr dasselbe: eine Gestalt huscht immer vor ihm her, so daß er unmöglich hinein kommen kann. Er geht weg und in den König von England, wo sein Kamerade als Hausknecht dient. Er sagt ihm, was er gesehen hat: "Hä", ruft dieser "das ist nichts so Seltenes! Gieb Acht, da ruft der Tod Jemand vom Hofe wieder ab!" Er wartet bei ihm ein wenig, und geht dann wieder hinüber. Alles ist ruhig, und er gelangt ungefährdet in die Apotheke und von da zurück. Wenige Tage darauf starb eine Herzogin; welche? kann ich nicht angeben. (3)



Stuttgart
      Das Bettelhaus zu Stuttgart

Bebenhäuser Hof

In einem der Gebäude, welche den Bebenhäuser Hof zu Stuttgart bilden, im sogenannten Bettelhause, muß zu einer gewissen Zeit des Jahres Brot an die Armen gereicht werden. Unterbleibt es, so entsteht in dem Haus ein solcher Unfug, daß es niemand aushalten kann. (6)



Hohengehren (Schurwald)
      Hexenwald und Teufelsbrücke

Im Hexenwald und an der Teufelsbrücke spukts. Die Eltern haben uns verboten, da durchzugehen. Aber wir sind mit zwölf als Mutprobe durch den Hexenwald gegangen. An der Teufelsbrücke hat man vor ungefähr 20 Jahren Kinder umgebracht. (114)



Plochingen
      Der Mann ohne Kopf (eine Anti-Sage)

Zwischen Plochingen und Altbach an der Straße konnte man bei Nacht einen Mann ohne Kopf mit feurigem Schwert in der Hand sehen.

Der Vater einer Gewährsfrau ging der Sache nach und stellte fest, daß es ein Baum ist mit "Schein". Dieser Mann hat nicht an Gespenster geglaubt. (128)



Ludwigsburg
      Das Vehmgericht

Einst, so erzählt die Sage, als das Vehmgericht noch in Deutschland waltete, hauste in der Gegend der heutigen Stadt Ludwigsburg ein Graf namens Emich, welcher von Raubzügen lebte und beinahe zu einem gemeinen Straßenräuber herabgesunken war. Er hatte schon manche Mordthat an armen Reisenden begangen und seine Strafe sollte auch nicht ausbleiben. Als er einst wieder durch den Wald zog und auf der Lauer stand, nahten sich ihm einige Männer; eben wollte er sie anhalten, als sie sich für Schöffen des Vehmgerichts ausgaben, welche gesandt seyen, um ihn vor die heilige Vehme zu laden. Der Graf, welcher wohl wußte, daß er nichts gewinnen würde, wenn er dem Aufgebot nicht Folge leisten würde, gieng willig mit ihnen und gelangte so auf manchen Umwegen und durch verworrene Gänge zu einer tief im Wald verborgenen Höhle. Als er eingetreten war, erblickte er in einem scharz ausgeschlagenen, schwach beleuchteten Raum 12 vermummte schwarze Richter vor einem Tisch, auf welchem Schädel und Kreuz standen. Einer der Richter erhob sich und las die Beschuldigung und das Urtheil vor, welches auf Tod lautete. Ruhig hörte der Graf zu; als aber die Henker, welche auf einen Wink des obersten Richters herbeieilten, ihn greifen wollten, zog er kurz besonnen sein so oft erprobtes Schwert, wand sich aus den Händen der Henker und legte mit Einem Schlag einem der Richter den Kopf vor die Füsse. Gleiches Schicksal theilten mit ihm noch 10 der Richter, lauter starke und handfeste Leute; den 12ten aber ließ er wie aus Zufall entspringen und indem er sich stets an seinem langen Gewand hielt, gelangte er so wieder ins Freie, was ihm ohne diese List schwerlich gelungen wäre. Natürlich hatte der Ritter von dieser Zeit an weder Ruh noch Rast und wandelt noch jetzt als Gespenst in jenem Walde. (246)

Kaum ein Text aus den "Sagen rund um Stuttgart" demonstriert deutlicher den Einfluß der Ritterromane und populären Vorstellungen über das Mittelalter auf die vermeintlichen "Volkssagen". In der Ludwigsburger Emichsburg, einer Nachbildung einer zerfallenen Ritterburg, saß Ritter Emich, der angebliche Stammvater des württembergischen Hauses, der uns bereits in Beutelsbach begnete, mit seinem Beichtvater an einem Tisch. Noch größeren Eindruck muß damals eine Grotte bei Schloß Monrepos auf ihre Besucher gemacht haben. Dargestellt war ein Vehmgericht. Zwölf Ritter saßen an einem Tisch, auf dem - wie in der Erzählung angegeben - ein Kruxifix und ein Totenkopf lagen.



Gmünder Sagen


Schwäbisch Gmünd
      Zwei Versionen der Gmünder Ringsage
(1850 aufgezeichnet von Nürtinger Seminaristen)

Ueber die Gründung der Stadt Gmünd

Eine Tochter vom Kaiser Barbarossa verlor in einem Walde im Remsthal ihren Fingerring. Zur Strafe dafür ließ sie ihr Vater, welcher meinte, sie habe ihn einem Geliebten gegeben, ins Gefängniß legen. Ein Jäger, der dieß auch erfahren hatte, schoß einen Hirsch in diesem Walde. Als er sich ihm näherte, sah er an einem Zacken seines Geweihes einen goldenen Fingerring, welchen der Hirsch beim Niederstürzen aufgefangen hatte. Der Ring wurde Barbarossa zugestellt, seine Tochter losgelassen u. auf ihr Begehren durfte sie auf der Stelle, wo ihr Ring gefunden wurde, ein [!] Kirche, die jetzige St. Johanneskirche, welche früher Veitskirche hieß, bauen, der Anfang der Stadt Gmünd.

Die Sage von der Gründung Gmünds

An einem schwülen Sommertag gieng einst die Frau des Kaisers Barbarossa in einem großen Erlenwald spazieren. Auf diesem Platz wo jetzt Gmünd steht, verlor sie ihren Trauring. Als sie dieß ihrem Gatten erzählte, so glaubte er es ihr nicht, denn sie war von andern Hofdienern verläumdet worden, als hätte sie ihren Ring einem kaiserlichen Hofjäger gegeben. Im Zorn und Eifer wurde sie von ihrem Gatten in einen unterirdischen Kerker gesteckt. Nach einiger Zeit ging nun der Kaiser und der oben angeführte Jäger auf die Jagd in den Wald, wo der Ring verloren gegangen war. Hier erlegte der Jäger einen Hirsch und indem dieser Hirsch zu Boden stürtzte, so steckte sich der verlorene Ring an einen Zweig seines Geweihes, welchen der Kaiser augenblicklich sah und erkannte. Sogleich eilten sie nach Haus und verkündigten diese Freude. Zum Andenken an diese Begebenheit wurde zuerst ein Kloster und dann die Stadt Gmünd erbaut und der ganze Erlenwald ausgerottet.



Schwäbisch Gmünd
      Das Salvatorbrünnlein bei Gmünd
(1847 aufgezeichnet von einem Gymnasiasten Übelen)

Salvator

Auf dem Salvatorberge, einem sehr besuchten Wallfahrtsorte bei Gmünd, bricht aus einem Felsen hervor eine klare Quelle mit sehr frischem Wasser, welches noch jetzt von allen Leuten aus der Umgegend, die darhin wallfahrten, viel getrunken wird. Doch soll der Brunnen früher weit gesünder gewesen sein, ja wunderthätig auf die Trinkenden gewirkt haben. Die Ursache, warum es jetzt nicht mehr so ist, erzählt die Sage wie folgt:

Ein reicher Kaufmann hatte einst von der Quelle, die, wie so viele andere, von einer Nixe bewohnt ist, gehört, u. da er selbst sehr an den Füßen litt, beschloß er, sein Heil mit dem Brunnen zu versuchen. Er kam zu dem Zwecke weither, trank das Wasser und badete darin, aber lange ohne Erfolg. Endlich kam der Kaufmann auf den Gedanken, sich mit Geld bei der Nixe die Gesundheit zu erkaufen. Er bot ihr also durch einen Brief, den er in eine Kapsel verschlossen in den Brunnen warf, eine bedeutende Summe an. Wie er nun wieder an den Brunnen kam übergab ihm ein Bettler einen Brief, den ihm, wie er sagte, eine vornehme Dame gegeben hatte. Die Nixe erbot sich darin, das Übel sogleich zu heben, sobald der Kranke das versprochene Geld dem nahen Kloster Lorch übermachen wolle. Der Kaufmann ließ das Versprechen der Nixe auf demselben Weg zukommen, wie seinen ersten Brief, und siehe da, sogleich war er heil. Aber der Herr war ebenso geitzig, als reich; er dachte also nicht mehr an die Erfüllung seines Versprechens; öfters wurde er noch von der Nixe gewarnt, er achtete nicht darauf. Da, ehe er die Gegend verließ, badete er nocheinmal in der Quelle u. sogleich hatte er sein Übel wieder an sich. Er fieng jetzt zwar die Kur noch einmal an, machte der Nixe noch einmal seine früheren Anerbietungen; aber da sie ihn jetzt hatte kennen lernen, erhielt er keine Antwort und sein Übel blieb ihm. Seither hat das Wasser vom Salvatorbrünnlein überhaupt seine Wunderkraft verloren.



Straßdorf
      Überlieferungen über das Schloß Hetzelburg (Römerkastell Schirenhof)
(1837 aufgezeichnet von Pfarrer Gottfried Eyth)

Königlichem Oberamte berichten wir in Beziehung auf die gestellte Frage nach Alterthümer folgendes: Nahe bei der Stelle, worauf jezt der Schürenhof steht, stand ehemals ein uraltes Schloß, dessen Rudera noch vor zwanzig Jahren theilweise hervorragten, jezt aber überall - obwohl nur sparsam, mit Erde bedeckt sind.

Das Schloß hieß Hetzelburg, war - nach dem Raume, den es einnahm, zuurtheilen, sehr groß, und - wie die Reste der Ringmauren zeugen, in Quadratform erbauet.

Nach einer Volkssage, die bisher das Ansehen einer glaubwürdigen Tradition behauptet hat, wird die Entstehung dieses - jezt verschwundenen Schlosses - bis auf das 2te Jahrhundert, und zwar auf diejenige Zeit Epoche zurückgeleitet, wo ein Theil der römischen Cohorten (Legionen) des Julius Cäsars Deutschlands Wälder durchwallten, und an verschiedenen Plätzen ihre festen Castellen errichteten.

Damals sollen zwei römische Ritter (Nobiles) sich entschlossen haben, den fruchtbaren breiten Hügel des jezigen Schürenhofes zu ihrem Wohnsitze zu wählen. Vom Reichthum dieser Ritter zeugt die Größe der Burg, die sie daselbst erbauen ließen. Warum sie dieser Burg den Namen 'Hetzelburg' gaben, weißt man nicht, jedoch ist zuvermuthen, daß die zwei ersten Silben dieser Benennung auf den Geschlechts-Namen der Ur-Bewohner hindeuten.

Im Jahre 1823 grub man an der Stelle, wo sich das Portal oder der Haupt-Eingang dieser Burg befand, einen großen, in Quadratform gestalteten Sandstein hervor. Als man diesen genau betrachtete, bemerkte man auf dessen Oberfläche verschiedene kleine Vertiefungen, die von der Form der Buchstaben zeugten.

Auf Veranstaltung des mitunterzeichneten Pfarrers wurden diese wahrgenommenen Vertiefungen mittels eines kleinen - in Dinte eingetunkten - Pinsels geschwärzt, worauf allmählig deutlich die Worte zum Vorscheine kamen:

'Hae aedes veterum Equitum renovatae sunt Anno Dni MLDV (d.i. 1455)'

Dieser Stein ist seither verschwunden, wahrscheinlich wurde derselbe von den Einwohnern von Strasdorf zu Sand zermalmet und somit zur Reinigung der Geschirre und Böden benüzt.

In welche Zeit der Einsturz dieses Schlosses (von einer Einäscherung durch Feuersbrunst ist keine Spur vorhanden) geschah, hievon giebt die Tradition keine Auskunft; es ist aber zuvermuthen: daß diese Burg, so wie manche andere, sey während der sogenannten Bauren-Kriegen zu Grabe gegangen und vielleicht von den nämlichen Händen, wie das Stamm-Schloß der Kaiser von Hohenstaufen in Trümmer verwandelt worden.

Auf dem Platze, den einst die Hetzelburg einnahm, hat man in älteren und neueren Zeiten manche römische Münzen gefunden. Während der lezten zwei Dezennien wurden derer drei durch Zufall hervorgegraben. Dieselben waren von Silber, dick aber klein, auf einer Seite mit dem Brustbild eines Kaisers Antonius, auf der anderen mit dem Vogel Phönix geziert. - Diese 3 römische Münzen wurden dem Liebhaber von Antiquitäten - dem Grafen August von Rechberg zur Verehrung dargebracht. Auf keiner der vorgefundenen römischen Münzen konnte man eine Jahreszahl entdecken. Dieselben hatten in ihrem Silbergehalt einen Werth von 20 bis 24 xr [Kreuzer]. Es herrscht noch immer eine alte - wahrscheinlich aus der Lüsternheit nach kostbarem Erze entsprossene Sage, daß in den unterirdischen Gewölben, welche noch von dieser ehmaligen Burg vorhanden, ein Brettspiel von sehr hohem Werthe - bestehend aus Gold und Silber, vorhanden sey. Indessen gelang es bisher keiner Hand, dieses kostbare Unterhaltungs-Instrument der alten Römer zu finden! Indem wir dieses melden, verharren wir mit vollkommenster Hochachtung

Eines königl. Oberamtes untergebenes Gem. U/A
Pfarrer Eyth
Schultheiß Schmid
Straßdorf den 10. Jener 1837




Nachweise

(1) G. W. F. Hegel, Tagebuch, in: Gesammelte Werke Bd. 1, 1989, S. 8f.

(2)Württembergische Landesbibliothek Stuttgart Cod. poet. et phil. qt. 134 (=Schott) II, Bl. 236.

(3) Schott II, Bl. 240-240v (Mühlbach VIII. 1847).

(6) Schott II, Bl. 242 ("Mündlich v. Hauptm. Dürrich").

(114) Erzählerin (28.8.1993): Anhalterin aus Hohengehren, ca. 20.

(128) O. Wurster, Heimat-Geschichte Plochingen, 1949, S. 479

(246) Schott I, Bl. 339-340v (Häring IX. 1847, "Mündlich aus der Gegend von Ludwigsburg"). Emichsburg: J.D.G. Memminger, Stuttgart und Ludwigsburg, 1817, S. 433f. Vehmgericht: Zs. württ. Landesgesch. 51 (1992) S. 284.

Schwäbisch Gmünd: Ringsage] Württembergische Landesstelle für Volkskunde. Abdruck und Erörterung: Klaus Graf, Das Salvatorbrünnlein. Eine bislang unbekannte Gmünder "Sage" aus der Sammlung des Stuttgarter Gymnasialprofessors Albert Schott d. J. (1809-1847), einhorn-Jahrbuch 1995, S. 109-118, hier S. 114f.

Salvatorbrünnlein ] Schott I, Bl. 209-210v. Abdruck und Erörterung: Graf, Salvatorbrünnlein (wie oben), S. 112f.

Straßdorf ] Staatsarchiv Ludwigsburg F 169 Bü 122. Abdruck und Erörterung: Klaus Graf, Kleine Beiträge zum historischen Erzählen in Schwäbisch Gmünd, einhorn-Jahrbuch 1991, S. 99-114, hier S. 100f.

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