Prof. Dr. Bettina Wahrig/Braunschweig

geboren am 16.7.1956 in Leipzig, Studium der Medizin und Philosophie in Mainz und Marburg, Promotion zum Dr. med. 1984 mit einer psychiatriehistorischen Dissertation, nach einem Forschungsaufenthalt in Florenz wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschulassistentin am Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte in Lübeck, Habilitation mit einer Arbeit über die Staats-Wissenschafts-Organismus-Metaphorik bei Thomas Hobbes, seit 1997 Professorin für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte an der Technischen Universität Braunschweig. 2003 Gastwissenschaftlerin am Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte.
Forschungsschwerpunkte: Geschlechterverhältnisse in Medizin und Naturwissenschaften, Wissenschaft und Öffentlichkeit, Geschichte der Toxikologie zwischen Experimentalwissenschaft und Staatsarzneikunde.
Veröffentlichungen u.a.: Wahrig, Bettina (Hrsg.): Arzneien für das "schöne Geschlecht".- Geschlechterverhältnisse in Phytotherapie und Pharmazie vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Stuttgart 2004; Wahrig, Bettina: Zeit des Gifts. Zeitformen in Claude Bernards Arbeiten über Curare. In: Henning Schmidgen (Hrsg.): Lebendige Zeit. Berlin 2004; Wahrig, Bettina/Sohn, Werner (Hrsg.): Zwischen Aufklärung, Policey und Verwaltung. Zur Genese des Medizinalwesens 1750-1850. Wiesbaden 2003. Kooperationspartnerin der Forschergruppe zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920–1970.

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