Dr. Karin Orth/Freiburg

geboren 1963, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Politologie und Soziologie in Frankfurt/Main und Berlin. Von 1990 bis 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 1994 bis 1997 der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und 1998 des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Von 1994 bis 1999 Lehrbeauftragte der Universität Hamburg, seit 1999 wissenschaftliche Assistentin am Historischen Seminar der Universität Freiburg und seit Herbst 2000 beurlaubt zur Vorbereitung des Forschungsprojektes „Die Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft von den 1920er bis in die 1970er Jahre“.
Veröffentlichungen zur Geschichte städtischer Unterschichten im Kaiserreich, zur Oral-History, zur Täterforschung sowie zum Nationalsozialismus. Zuletzt: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Zürich/München 2002. Forschungsvorhaben: Forschungspolitik und Selbstverständnis der "Heiligen Allianz" aus DFG, MPG, Wissenschaftsrat und Westdeutscher Rektorenkonferenz in der Bundesrepublik (abgeschlossen), zudem bis Februar 2008 Koordinatorin der Forschergruppe zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920-1970.

Tel.: +49 (0)761-2033432; karin.orth@geschichte.uni-freiburg.de